Der letzte TheaterKlatsch der Spielzeit

“Arbeit ist ein bestimmender Teil unseres Lebens. Welche Rolle spielt Arbeit heutzutage für uns? Welche neuen Arbeitskulturen sind denkbar und wo stehen wir derzeit? Ist der Wunsch nach Verwirklichung im Job eine Utopie aus der Kreativbranche?”

AN UNSEREM LETZTEN THEATERKLATSCH IN DIESER SPIELZEIT WIDMEN WIR UNS DIESEN FRAGEN!

Dieses Mal sind aber drei Gäste dabei,  die sich mit dem Thema “Arbeit” auf unterschiedlichste Weise in ihrem Leben beschäftigen. Außerdem wird es einen HANDMADE MARKET geben, wo liebevoll Selbstgestaltetes gezeigt und verkauft wird.

ARBEIT ALS LUST UND WENIGER ALS LAST?
LEIDENSCHAFT IM BERUF?

Seid gespannt und kommt vorbei!
In den nächsten Tagen werdet Ihr hier mehr über das Format und unsere Gäste erfahren!
Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt – wer das noon kennt, weiß, dass leckerer Kaffee auf Euch wartet

OUTNOW! Festival

OUTNOW!
21.05.2015

https://i1.wp.com/www.schwankhalle.de/files/projekte/890/outnow_logo2015_pur_web1000__medium.jpg

„Shake it OUTNOW!, funksoul brother…“
Erster OUTNOW! Abend geht mit Eröffnungsparty zu Ende und macht Lust auf mehr.

Buntes Gewusel, angeregte Gespräche, eine Bühne als Tanzfläche. Die Eröffnungsparty des OUTNOW! Festivals setzt das fort, was schon die Stunden davor versprochen haben – Jubel, Trubel, Heiterkeit. Nach einer knackigen Einführung durch die Festivalleitung und Förderer, einem wahren Gaumenschmaus – ein großes Dankeschön an die VoKü Helfer und Helferinnen – und zwei charmanten Performances in der in pink getauchten Schwankhalle, ist die Stimmung euphorisch.
Künstler und Künstlerinnen, Mitwirkende und Gäste plaudern über Murmeln (Publikumseinbindung à la „La Casa“ (Cobraanker.cobra a.k.a. Thermoboy FK)),, während sich drinnen die Tanzfläche füllt. „Oh yes it’s ladies night and the feeling’s right…“ tönt es aus dem Alten Saal. Und obgleich hier natürlich nicht nur die Ladies die Eröffnung des OUTNOW! Festivals 2015 feiern, haben Kool & The Gang vollkommen Recht, wenn sie schreiben, dass das Gefühl das Richtige ist.
Es lässt sich erahnen, wie es die kommenden Tage weitergeht: rosarot.

Neele Jacobi

TheaterKlatsch #12 mit Claudia Beißwanger

Hart am Wind, Hair-Festival, Outnow! – bei dem TheaterKlatsch diesen Monat möchten wir mit Claudia Beißwanger, freiberufliche Kultur- und Projektmanagerin, ins Gespräch kommen und ihr Fragen zur Kulturarbeit stellen.
Sie ist in der Bremer Kulturszene zu Hause und natürlich interressiert uns ihr Werdegang wie auch weitere berufliche Ziele.
Alle sind herzlich eingeladen zu kommen, zum Kaffeetrinken (ein Dankeschön wie immer an das noon) und Kuchenessen, Claudia Beißwanger kennenzulernen und so Antworten auf eigene Fragen zu bekommen.

Zum Outnow! Festival werden wir hier bald auch berichten und alle Interessierten so auf dem Laufenden halten! Dranbleiben lohnt sich also.

TheaterKlatsch #11 Theater inCognito

Die Theatergruppe der Kulturwissen­schaften der Uni Bremen zu Gast
Eintritt frei!

„Im Theater muss man sich etwas trauen!“ Frei nach diesem Motto inszeniert die Gruppe Theater InCognito der Universität Bremen Stücke von Brecht und Genet, bis hin zu der Suche des neuen Super-Showstars. Theater von Studierenden, für Studierende – das ist das Ziel der bereits 2005 im Fachbereich der Kulturwissenschaft aktiv gewordenen Gruppe. Dabei wollen sie sowohl unterhalten, als auch Aktuelles thematisieren. Wer am Theater aus dieser speziellen Perspektive interessiert ist, den laden die TheaterVerstärker zum Gespräch ein. Sie können Fragen stellen oder einfach zuhören, alles in gemütlicher Runde, bei selbstgebackenem Kuchen. Das noon schenkt dankenswerterweise frischen Kaffee umsonst aus.

Donnerstag, 30. April 2015
17:00 Uhr
Noon

TheaterKlatsch #10 mit Martin Thamm und Michel Büch

“ZuschauerInnen?!”

 

Gehört die Bühne allein den SchauspielerInnen?
Wie kann Publikumsbeteiligung als theatrales Mittel funktionieren?

Martin Thamm, Regisseur des Stückes “Alice”, versucht die Grenzen zwischen Publikum und SchauspielerInnen zu verwischen. So auch im Projekt “White Rabbit Red Rabbit”.

Im März möchten wir gemeinsam mit Martin Thamm und Michel Büch, Mitorganisator des Projektes “White Rabbit Red Rabbit” über die (veränderte?) Rolle des Theaterpublikums reden und uns obigen Fragen widmen.

Für Kuchen- und Kaffeegenuss (ein Dankeschön ans Noon!) ist wie immer gesorgt.

26.03.2015 17 Uhr
noon/ Foyer Kleines Haus
Eintritt frei!

TheaterKlatsch #9 mit Pio Rahner

In welchem Zusammenhang stehen der Bürgerpark und die Oper L’elisir d’amore (Der Liebestrank), was ist der Konnex zwischen dem Blick auf den Bremer Altenwall und Dostojewskis Der Idiot? Das Video des Monats, mit dem sich der Fotograf Pio Rahner zwölf Produktionen unseres Spielplans videografisch nähert, hat etwas Erratisches. Und was steckt hinter den Teasern der Reihe Plan B? Wir haben also viele Fragen. Daher holen wir Pio Rahner an unseren Tisch, um mit ihm beim 9. TheaterKlatsch über seine Arbeit zu sprechen. Natürlich backen wir für ihn seinen Lieblingskuchen und servieren wieder leckersten noon-Kaffee.

26.02.2015 17 Uhr
noon / Foyer Kleines Haus
Eintritt frei!

EDVARD bei TANZ Bremen

EDVARD bei TANZ Bremen von Marcos Morau mit Carte Blanche

Der Eröffnungsabend des Festivals TANZ Bremen am 06.02.2015 im Großen Haus des Theater Bremen steht ganz im Zeichen von Krankheit und Tod. Die Farbe des Abends ist weiß. Ein weißer Vorhang grenzte einen Raum ab, in dem sich weiße Krankenhausbetten und Infusionsständer befanden. Kalt und unnahbar wirkten die Tänzer auf der Bühne.

Bild Edvard

Bild: © Helge Hansen

Der spanische Choreograph Marcos Morau setzt sich in seinem Stück „Edvard“ mit einigen Momenten aus dem Leben von Edvard Munch auseinander. Hierbei geht es weniger um die Kunst des Malers, sondern um die Frage, was hinter seiner Kunst steckt. Geprägt durch den Tod seiner Mutter und seiner älteren Schwester, bilden diese Themen oft das Zentrum seiner Bilder. Als Ausgangspunkt seines Stücks setzt Morau Munch’s Sanatoriumsaufenthalt in den Mittelpunkt.

Die Bühne verwandelt sich in ein Krankenhaus, der weiße Vorhang trennt zwei Welten voneinander. Es entstehen verschiedene Tanzmomente, in denen die Tänzer selten alleine, sondern eher zu zweit, zu dritt oder zu viert tanzen. Auch in den Momenten, in denen alle zwölf Tänzer gemeinsam tanzen, wirken sie wie ein einziger Körper, weich und fließend. Die präzise, teilweise sehr schnellen und akrobatisch ausgeführten Bewegungen führen von Zeit zu Zeit zu kurzen witzigen, aber zunehmend zu melancholisch und depressiv geprägten Momenten. Ebenso wirken die repetitiven Bewegungen der Tänzer nach kurzer Zeit monoton und kühl.

Die auf englisch live gesprochenen Tagebucheinträge von Munch bilden einen Sprachteppich, dem nicht immer gut zu folgen ist und weniger Aufschluss über Munch’s Leben gibt, als störend wirkt.

Sound- und Lichtdesign sind hervorragend aufeinander abgestimmt. Grell leuchtendes, manchmal ins bläulich abschweifende Licht gepaart mit einigen hellrot aufleuchtenden Lichtmomenten spiegeln sich in der Musik und den Geräuschen wider. Vokalmusik aus verschiedenen Epochen, Klavierwerke, Regenrauschen oder die elektronisch erzeugten Herzschläge bilden einen steten Klangteppich, der nur selten komplett verstummt.

Die hervorragende Arbeit der Tänzer von Carte Blanche wurde am Ende mit bemerkenswertem Applaus gewürdigt. Ob diese depressiv-traurige Produktion jedoch ein geeignetes Eröffnungsstück für ein solches Festival war und sich die große Portalbühne für so eine Produktion eignet, gab dem Publikum anschließend ausreichend Gesprächsstoff.

Tara Hansen