Buddenbrooks

Drei Stunden, die sich anfühlen wie maximal 90 Minuten. Man folgt gebannt dem Schicksal der Familie Buddenbrook, das Klaus Schumacher in der Fassung von John von Düffel auf die Bühne bringt. Die Inszenierung ist klar in ihrer Bildsprache; Bühne und Kostüme ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Die Darsteller sind durchweg gut besetzt und bis ins kleinste Mienenspiel überzeugend. Ganz ohne übertriebenes Pathos oder krampfhafte Modernisierungen liegt der Fokus auf der Geschichte und ihren Figuren. „Ich glaubte, es käme nichts mehr“, sagt der kleine Hanno, nachdem er einen Strich unter die Familienchronik gezogen hat. Von diesem Team kommt hoffentlich noch einiges!

Dunja Rühl

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