MOIN!

Moin, moin, liebe Leute! Wir sind die TheaterVerstärker, eine Gruppe von Studierenden, die sich seit der Spielzeit 2012/13, auf Initiative von Agnieszka Harmanci, am Theater Bremen tummeln. Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen verschiedenster Leute mit unterschiedlichen Ideen und Plänen, der jedoch eine große Gemeinsamkeit teilt: Theater finden wir richtig gut. Theater schauen, spielen, kritisieren und sich immer wieder neu davon überraschen und begeistern lassen bringt uns allesamt großen Spaß! Oft plaudern oder streiten wir über Stücke und tauschen uns über Aktuelles aus, das am und im Theater und in dessen Dunstkreis so geschieht.

Unsere Begeisterung  behalten wir nicht für uns, sondern teilen sie unter anderem mit dir auf diesem Blog. Hier wollen wir über aktuelle Produktionen und den Menschen dahinter schreiben. Das klingt dann mal kritisch, mal euphorisch, mal lethargisch-  wie es uns halt nun mal so gefällt! Nebst dem Schreiben über Theater, haben wir auch Lust selber etwas auf die Beine zu stellen und Theaterleben mitzugestalten.

Eine feste Instanz dieses Engagements ist der TheaterKlatsch, den wir vier Mal im Jahr organisieren. Mehr Infos zu unserem heißgeliebten Klatsch oder auch (ganz neu!) der VerstärkBar kannst du unter „Triff uns!“ finden.

Nun fragst du dich sicherlich, warum du bislang noch nichts von uns gehört hast und wie du schnellstmöglichst Teil der TheaterVerstärker werden kannst!

Toll, genau der richtige Gedanke! Also, wenn du Lust verspürst, mehr am und im Theater zu sein, dann lass deinen Gedanken genau jetzt Taten folgen und schreib uns unter theaterverstaerker@theaterbremen.de. Wenn dir das doch alles etwas zu schnell geht mit dem TheaterVerstärker werden, bist du auch herzlich dazu eingeladen uns Gastbeiträge zu senden!

UND DAS SIND WIR!

Martin

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Momentan lese ich Thomas Brownes „Urne-Burial“ und das von László Szigeti in den 1980ern geführte Interview mit Bohumil Hrabal, deren Übersetzer ich in drei Jahren sein werde. Viel Wein muß ich bis dahin trinken und viel Bier die Moldau hinunterfließen. Derweil bin ich ganz verzaubert von Felix Rothenhäuslers „Coby County“.

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Neele

Neele

Warum bist du TheaterVerstärker? Weil ich die Arbeit des Theaters unterstützen möchte und zeigen will, dass Theater unheimlich vielseitig ist
Bier oder Wein? Wein
Was war die beste Inszenierung, die du im vergangenem Jahr gesehen hast? Sickster. Unheimlich intensiv und gut gespielt.

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Julia

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Warum Theater? Weil es mich immer wieder fasziniert, dass – anders als im Kino – auf der Bühne live etwas passiert.
Weg vom Bildschirm,weg vom TV-Trash. Theater, das ist Faszination, Wirklichkeit und Zauber.
Bier oder Wein? Als Bremerin natürlich Bier!
In drei Jahren bin ich: Mit meinem Masterstudium fertig & mache „irgendwas mit Medien“.

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Helen

Bild Helen

Bier oder Wein? Bier auf Wein, das lass sein – Wein auf Bier, das gönn ich mir
In drei Jahren bin ich… ein gutes Stück gewachsen, so dass ich im Theater überall sitzen kann.
Warum Theater? Weil du keinen besseren Ort findest, an dem du immer wieder ein Stückchen fürs Leben dazulernen kannst.
Was waren die besten Inszenierungen, die Du im vergangenen Jahr gesehen hast?
Die Schutzbefohlenen – mehr als einen Menschen in seinen „ich mache alles richtig und tue viel“-Vorstellungen zu erschüttern, geht nicht!
Don Giovanni (Regie: Benedikt von Peter) in Hannover- intensive und fesselnde Darstellung! Mozart hätte seine wahre Freude gehabt.
Der Messias mit Martin Baum und Guido Gallmann – alle Jahre wieder und man bekommt nicht genug. Bauschmerzen vor lauter Lachen garantiert!

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Judith

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Bier oder Wein? Wein! Tiefrot und am liebsten so trocken, dass selbst Bremen sich wie Andalusien anfühlt!
In drei Jahren bin ich…hoffentlich um einige Reiseerlebnisse reicher.
Warum Theater? Weil ich und meine Perspektiven auf die Welt im Theater geschüttelt, gerüttelt, herausgefordert,
dekonstruiert und dann neu sortiert, strukturiert und unter Umständen
kopfüber wieder aufgebaut werden (wenn es gut läuft).
Was waren die besten Inszenierungen, die Du im vergangenen Jahr gesehen hast? „Die Räuber“ im Thalia Theater, Hamburg und ganz frisch:
„Haters Gonna Hate“ im Rahmen des Out now! Festivals in der Schwankhalle, Bremen

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Luisa

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Sternzeichen: Zwilling
In drei Jahren bin ich: noch ein bisschen gewachsen, hoffentlich auch im Geiste.
Warum bist du Theaterverstärkerin?: Weil das Theater ein geselliger
kreativer Ort des Austausches ist, den ich als wertvoll empfinde
und unterstützen möchte.

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Sharada

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In drei Jahren bin ich: Bachelor-Absolventin der Theaterpädagogik
Warum Theaterverstärker: Ich möchte das Theater unterstützen und finde die Möglichkeiten toll,
die das Theater bietet und somit ein aktiver Austausch zwischen dem Theater und dem Publikum entstehen kann.
Warum Theater: „Theater. Theater. Der Vorhang geht auf, dann wird die Bühne zur Welt.
Theater. Theater, das ist wie ein Rausch (…). Alles nur Theater und ist doch auch Wirklichkeit.
Theater – das Tor zur Phantasie.“ (Katja Ebstein)
Was war die beste Inszenierung, die du im vergangen Jahr gesehen hast?: In der letzten Spielzeit: Die Schutzbefohlenen (Jellinek)

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Hanna

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Sternzeichen? Fische
Warum Theater? Weil das Theater den Moment feiert! Ein Ort um nachzudenken, abzuschalten
oder einfach mal im Moment anzukommen und Zuhause zu sein!
Was war die beste Inszenierung, die du im vergangenen Jahr gesehen hast?
Meine Top 3: Never Forever (Regie: Falk Richter, Schaubühne Berlin) – fühlen, fühlen, fühlen!
Findet Wörter, Bewegungen und Bilder für die diffusen Gefühle unserer Zeit.
Romeo und Julia (Regie: Jette Steckel, Thalia Theater Hamburg) – wunderschön, berührend, grandios gespielt!
Hamlet (Regie: Klaus Schumacher, Junges Schauspielhaus Hamburg) – Gesehen 2009. Für mich die beste Hamlet Interpretation!

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Melanie

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Sternzeichen? Skorpion
Bier oder Wein? Wein!!!!
Was liest du gerade? Patrick Süskind – Die Taube & Corpus Delicti von Juli Zeh

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Annika

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In drei Jahren bin ich: Ich bin noch recht neu in Bremen. Deswegen hoffe ich,
dass ich mich in drei Jahren hier ganz zu Hause fühle (und nicht mehr ständig verlaufe 😉 )
Warum Theater?
Ich kann eigentlich kaum noch davon sprechen, dass ich mir das selbst ausgesucht hätte. Wenn man seit Kindertagen an nichts anderes als Hobby oder Passion hat ist man persönlich so sehr damit verwachsen, dass man kein eigenes Bild von sich selbst ohne Theater hat. Es ist Liebe, es ist Hass, manchmal öde, öfter inspirierend.
Und es gibt immer wieder etwas Neues daran zu entdecken. Das ist glaub ich die Antwort auf die Frage.
Was liest du gerade? Derzeit lese ich einige Bücher parallel. Als Gute-Nacht-Lektüre habe ich mich selbst allerdings für Stefan Zweigs Gesammelte Werke entschieden. Mein Lieblingsautor ist Haruki Murakami.

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Sandra

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Bier oder Wein? Bier! Manchmal Wein.
In drei Jahren bin ich: Irgendwo in der Welt und arbeite irgendwas im Medienbereich.

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Anna

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Bier oder Wein? Am liebsten beides, geschüttelt und gerührt.
In drei Jahren bin ich: Im Idealfall weise, vielleicht aber auch nur etwas reicher –
an Erfahrungen? Reisesouvenirs? Oder gar Moneten?
Warum Theater? Das kreative Querbeet hat mich immer fasziniert. Schreiben/lesen, was andere schrieben/schauspielern
und beschauspielert werden/schief singen/Collagen kleben/verkleistern und bemalen
und das alles immer wieder fotografieren – ultimative Lebensfreude!
Was war die beste Inszenierung, die du gesehen hast? „Varieté Pille“ in der Schaulust mit Vokü und viel, viel Interaktion.
„Anna Karenina“ im Rahmen der Bremer Freiheit #4 im Theater Bremen.

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Nicole

Nicole

Warum Theater? Weil so viel mehr dahinter steckt als ein unterhaltsamer Theaterabend. Es fordert uns heraus, überschreitet Grenzen und eröffnet uns ungeahnte Welten, in denen wir eine Menge über uns selbst lernen können. Immer wieder faszinierend, immer wieder unheimlich gerne!
Was war die beste Inszenierung, die du gesehen hast? Eine schwere Entscheidung. Ganz vorne mit dabei: Dialogues des Carmélites (Regie: Dmitri Tcherniakov) an der Bayerischen Staatsoper, La Traviata (Regie: Benedikt von Peter) am Theater Bremen und ganz aktuell Peter Grimes (Regie: Tilman Knabe) am Theater Dortmund.
Was liest du gerade? Verbrechen und Strafe von Fjodor Dostojewskii in der Neu-Übersetzung von Swetlana Geier. Sehr zu empfehlen!

 

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